Täter 2019

Alex Pohl

Alex Pohl hatte jede Menge Jobs, bevor er mit seinen Bestsellern das große Publikum eroberte. Heute erreichen seine unter dem Pseudonym L.C. Frey verfassten Thriller regelmäßig Auflagen in sechsstelliger Höhe. Nun tritt Alex Pohl zum ersten Mal unter seinem Klarnamen als Autor in Erscheinung: »Eisige Tage« ist der Auftakt einer neuen Krimireihe rund um den Tatort Leipzig – seiner Heimatstadt.

Foto: Michael Bader

Anemone Rüger

Anemone Rüger, geboren 1974 in Chemnitz, ist im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Projektmanagement tätig und setzt sich seit 20 Jahren intensiv mit deutsch-jüdischer Geschichte und Gegenwart auseinander; in den letzten Jahren ist die polnische Dimension hinzugekommen. Nach dem Dolmetschstudium an der Universität Heidelberg sowie einjährigen Auslandsaufenthalten in Israel und in der Ukraine war sie 15 Jahre an den US-Militärstandorten Hanau und Wiesbaden beschäftigt, wo sie 11 Jahre lang den Bereich Public Affairs leitete. Gegenwärtig baut sie ein Projekt für bedürftige Holocaustüberlebende in der Ukraine auf. Darüber hinaus ist sie als Dolmetscherin und Autorin tätig. Für das vorliegende Buch hat sie Tausende von Archivdokumenten studiert und die Geschichten zahlreicher Überlebender in Israel sowie die jüdische Geschichte ihrer polnischen Heimatorte zusammengetragen. Email: kontakt@opas-vermaechtnis.de

 

Anna Sperk

Anna Sperk, geb. 1974 in Oelsnitz/Vogtland, ist promovierte Ethnologin und Autorin zahlreicher wissenschaftlicher Veröffentlichungen. Sie lebt und arbeitet in Halle (Saale). "Neben der Wirklichkeit" ist ihr zweiter Roman nach ihrem mdv-Debüt "Die Hoffnungsvollen" (2016), für das der Autorin der Klopstock-Förderpreis des Landes Sachsen-Anhalt zuerkannt wurde.

 

Athina

Sie ist Tänzerin seit weit mehr als 20 Jahren, Lehrerin u. Choreographin und kommt aus Germany/Regensburg. Seit mehr als 15 Jahren führt Sie sehr erfolgreich ihr überregional bekanntes Tanzstudio. Sie ist gefragte Künstlerin sowie WS-Dozentin bei den namhaften Festivals der nationalen als auch internationalen Orient-Tanz-Szene. Bereits zweimal organisierte sie die “BAVORIA” Oriental Dance Days mit Fachmesse, Gala-Show der Superlative sowie Party-Rahmenauftrittsprogramm und Workshops. Eine eigene 1-jährige intensive Aus- bzw. Fortbildung zur Lehrerin für Orientalischen Tanz und Tanzpädagogik bei “Oriental Dance ART” bildet u. a. die Grundlage zu Ihren eigenen Kompakt-Fortbildungsprojekten seit 2005. Ihr Tanzspektrum ist so weit wie ein Regenbogen und umfasst alle Facetten des Orientalischen Tanzes, Fusionen daraus, Fantasy-Tänze, Bollywood sowie Folklore. Eine immense Bühnen- und Auftrittserfahrung machen Sie zu einer aussagekräftigen, ausdrucksstarken Künstlerin die geschickt alle Register der Ausdruckspalette beim Tanz zu ziehen weiß. Ihr Tanzstil ist geprägt von präziser Tanztechnik sowie von Temperament, Eleganz und Anmut.

Bernd Hesse

wurde 1962 in Bad Saarow geboren. Nach Schulzeit, Abitur und Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenmonteur arbeitete er als Rohrleitungsmonteur für Erdölanlagen in Schwdt/Oder. Später studierte er Jura an der Freien Universität Berlin und promovierte zum Dr. iur. Nach seiner Zulassung als Rechtsanwalt in Frankfurt (Oder) studierte er Kulturwissenschaften mit den Schwerpunkten Literaturwissenschaft und Linguistik an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und promovierte zum Dr. phil. Er betreibt eine Rechtsanwaltskanzlei in Frankfurt (Oder) mit einer Zweigstelle in Berlin. Bei seiner anwaltlichen Tätigkeit ist er auf Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht und Strafrecht spezialisiert und als Strafverteidiger tätig. Er hat einen Lehrauftrag an der Juristischen Fakultät der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Neben einer Vielzahl juristischer Publikationen veröffentlichte er die Kriminalromane „Rubel, Rotlicht und Raketenwerfer“ und „Wodka, Weiber, Wasserleiche“. Im Verlag Das Neue Berlin erschien 2018 die Sammlung authentischer Kriminalfälle „Die Hinrichtung“ und im Jahr 2019 das Buch „Durch die Hölle – Wahre Kriminalfälle“.

Foto: Jürgen Paulig

Bita Schafi-Neya

Die Deutsch-Iranerin Bita Schafi-Neya studierte Iranistik und arbeitet seit 25 Jahren als Journalistin. Mindestens einmal im Jahr fliegt sie in ihre »zweite Heimat«. In Hamburg aufgewachsen kam sie der Liebe wegen nach Braunschweig, wo sie bis heute als freie Journalistin überwiegend für den NDR arbeitet. Sie produziert eine Reihe von Features für den WDR, Deutschlandfunk und RBB. Außerdem schreibt sie für mehrere überregionale Tageszeitungen. 2016 erschien ihr Buch »Mögen deine Augen leuchten«, 2017 folgte »Freiheit unterm Schleier«.

Foto: Sascha Gramann

Hilde Artmeier & Wolfgang Burger

Hilde Artmeier studierte Biologie an der Universität Regensburg und arbeitete viele Jahre in der Pharmaindustrie und anderen Branchen. Heute lebt die Mutter zweier erwachsener Kinder abwechselnd in Regensburg und Karlsruhe und arbeitet als Lektorin und freie Schriftstellerin. 2004 erschien ihr Debüt-Krimi, dem inzwischen weitere sieben Kriminalromane folgten.

Wolfgang Burger lebt und schreibt abwechselnd in Karlsruhe und Regensburg. Er promovierte an der Universität Karlsruhe (TH) zum Dr.-Ing. und war dort 35 Jahre lang als Akademischer Angestellter in leitenden Positionen tätig. Seit 1995 ist er schriftstellerisch tätig. Die Gesamtauflage seiner Romane beträgt weit über 600.000 Exemplare. Zahlreiche seiner Romane standen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

Carsten Steps

Carsten Steps ist selbstständig in seiner Werbeagentur tätig und fotografiert für unterschiedlichste Publikationen. In mehreren Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen konnte er die Besucher in seine Welt der Fotografie entführen. Von Anfang an ist er Haus- & Hoffotograf der Krimi- Literatur-Tage Vogtland.

 

 

Claudia Rikl

Claudia Rikl, geboren 1972, wuchs in Naumburg auf. Sie studierte Jura und Literaturwissenschaften und lebt mit ihrer Familie in Leipzig. Nach "Das Ende des Schweigens" ist "Der stumme Bruder" ihr zweiter Roman.

Foto: Stefan Hoyer

 

 

Erich Weidinger

Ich bin Jahrgang 1964 (auch darüber habe ich ein Buch gemacht) und am Attersee aufgewachsen. Nach der Grundschule und einer Friseurlehre absolvierte ich eine pädagogische Ausbildung. In Linz arbeitete ich mit gehörlosen und schwerhörigen Kindern und Jugendlichen und in Vorarlberg in einem Heilpädagogischen Zentrum für Kinder und Jugendliche. Die Liebe zur Literatur hat mich schließlich dazu gebracht eine Buchhändlerlehre nachzumachen. Für die Zukunft wünsche ich mir eine größere Zusammenarbeit unserer Branche. Wir alle wissen, dass der stationäre Buchhandel in der Krise ist. In Zeiten von Internet und E-Book ist es nicht mehr so einfach, Menschen in die Buchhandlungen zu locken. Daher begrüße ich jede Aktion, die dem physischen Buch zugutekommt. Ob vor Kindern und Erwachsenen beim Lesen, auf der Theaterbühne oder vor der Filmkamera, ob als Erich, Janosch, Bockerer, Polizist oder Klimt, es macht mir immer Spaß etwas vorzutragen oder gar jemand anderer zu sein.

Frank Goldammer

Frank Goldammer wurde 1975 in Dresden geboren und ist gelernter Maler- und Lackierermeister. Neben seinem Beruf begann er mit Anfang zwanzig zu schreiben, verlegte seine ersten Romane im Eigenverlag. Mit ›Der Angstmann‹, Band 1 der Krimiserie mit Max Heller, gelangte er sofort auf die Bestsellerlisten. Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt.

Foto: Jens Oellermann

 

 

Franz Dobler

geboren 1959, lebt in Augsburg. Neben Romanen und Gedichtbänden, für die er u.a. mit dem Bayerischen Literaturförderpreis ausgezeichnet wurde, veröffentlichte er auch Erzählungen und Musikbücher. Er hat Kompilationen herausgegeben und ist Discjockey. Für sein Krimi-Debüt »Ein Bulle im Zug« erhielt er 2015 den Deutschen Krimi Preis.

Foto: Marijan Murat

Friederike Schmöe

Geboren und aufgewachsen in Coburg, wurde Friederike Schmöe früh zur Büchernärrin - eine Leidenschaft, der die Universitätsdozentin heute beruflich frönt. In ihrer Schreibwerkstatt in der Weltkulturerbestadt Bamberg verfasst sie seit 2000 Kriminalromane und Kurzgeschichten; sie gibt Kreativitätskurse für Kinder und Erwachsene und veranstaltet Literaturevents, auf denen sie in Begleitung von Musikern aus ihren Werken liest. Ihr literarisches Universum umfasst u.a. die Krimireihe um die Bamberger Privatdetektivin Katinka Palfy und eine Krimiserie mit der Münchner Ghostwriterin Kea Laverde als Hauptfigur. Ihre Kurzgeschichte „Das geheime Wissen der Zofe“ erhielt 2014 den Homer 2014 für historische Literatur.

 

Harald Marburger

Harald J. Marburger, 1973 in Sigmaringen geboren, wuchs im benachbarten Pfullendorf auf. Er veröffentlichte Horror Kurzgeschichten bei »Geisterjäger John Sinclair« und war als Polizeiübersetzer, Filmemacher, Musiker, Porzellanverkäufer, Cutter, Werbetexter und Simultandolmetscher tätig. Aktuell arbeitet er als Redakteur und Autor für das Wissensmagazin »Galileo«.

 

Irene Scharenberg

Ich bin Mitglied im Syndikat und bei den Mörderischen Schwestern. Meine sieben Kriminalromane und eine eigene Anthologie mit Kurzgeschichten von Norderney wurden alle im Prolibis Verlag veröffentlicht. Mit einigen Kurzgeschichten habe ich einige Wettbewerbe gewonnen, u. a. gehörte ich 2009 zu den Gewinnern des Buchjournal-Schreibwettbewerbs mit über 750 Einsendungen. Vielleicht in diesem Fall auch noch wichtig: Ich trage beidseitig Hörgeräte und gebe mir mit der Aussprach bei Lesungen immer große Mühe, weil ich mich in schwerhörige Zuschauer sehr gut hineinversetzen kann. Dazu habe ich zwei Seminare bei einer Schauspielerin besucht, um mehr Stimmvolumen zu bekommen.

Isabella Archan

Isabella Archan wurde 1965 in Graz geboren. Nach Abitur und Schauspieldiplom folgten Theaterengagements in Österreich, der Schweiz und in Deutschland. Seit 2002 lebt sie in Köln, wo sie eine zweite Karriere als Autorin begann. Neben dem Schreiben ist Isabella Archan immer wieder in Rollen in TV und Film zu sehen, unter anderem im Kölner »Tatort«, in der »Lindenstraße« und in »Diese Kaminskis«, und mit ihrem eigenen Programm zu ihren Krimis auf der Bühne.

Foto: C. Assaf

Joe Bausch

Joe Bausch, 1953 in Ellar (Westerwald) geboren, ist Gefängnisarzt in der Justizvollzugsanstalt Werl, Autor und Schauspieler. Dem breiten Publikum ist er als Rechtsmediziner im Kölner »Tatort« bekannt. Seine Erfahrungen und Erlebnisse als Anstaltsarzt beschreibt er in seinem Buch »Knast«, das auch mehrere Kapitel zu seinem persönlichen Leben enthält.

Foto: Dirk Vorderstraße/wikimedia

Kathrin R. Hotowetz

Kathrin R. Hotowetz, Jahrgang 1965, ist studierte Agraringenieurin (Hochschule Harz). Nachdem sie 16 Jahre lang als Centermanagerin eine neuerbaute Einkaufspassage leitete, wurde sie seit dem Jahr 2014 hauptberuflich Schriftstellerin. Kathrin R. Hotowetz lebt mit ihrem Mann im Landkreis Harz und ist seit vielen Jahren im Regionalausschusses Harz der IHK Magdeburg vertreten. Durch den Erwerb und die Renovierung einer frühmittelalterlichen, geschichtsträchtigen Klostermühle im Harz (Geistmühle) und ihr besonderes Interesse an der heimischen Heilkräuterkunde wurde sie zu ihrem Erstlingswerk "Im Schatten der Hexen - Hexenring" inspiriert. Neben ihrer Autorentätigkeit betreibt sie mit ihrem Mann den Verlag ‚Geistmühle‘ und vermietet Ferienwohnungen in der historischen ~Geistmühle am See~ in der Domstadt Halberstadt. Interessierte Fans der Bücher können in der 800 jährigen ~Geistmühle am See~, einem der entscheidenden Schauplätze der Bücher, in geschmackvollen Ferienwohnungen ihren Urlaub verbringen und manchmal dort auch die Autorin antreffen. ( www.geistmuehle.de )

Sie gibt zudem Seminare und Kurse über Kräuterkunde, Numerologie und Kartenlegen und unterstützt den 'HarzRitter'-Verein als Bienenbotschafterin Harz. Derzeit recherchiert sie für ihren sieben Spannungsroman ~Das Vermächtnis der Wälder~ und schreibt an dem 3. Band ihrer Krimi-Almanach-Reihe. Die Halberstädter Schriftstellerin Kathrin R. Hotowetz schickt mit ihren Bestseller-Romanen "Im Schatten der Hexen" ihre Leser auf eine Achterbahnfahrt mitreißender Spannung zwischen dem 11. Jahrhundert , unserer Jetztzeit, brutalen Verbrechen und den Ursprüngen heimischer Sagenwelten. Die Handlung der Bände des ~Hexenzyklus~ entwickelt sich schwerpunktmäßig im Mittelalter, um in der heutigen Zeit ein furioses Finale zu finden. Viele Schauplätze rund um den Brocken und in der gesamten Harzregion lassen den Leser die wahrhaftige Mystik seiner Heimat, deren Wälder, Wildkräuter und Tierwelt oder seiner bevorzugten Urlaubsregion gewahr werden. So entwickelt sich der ~Im Schatten der Hexen~Zyklus auch mit zum Tourismuszugpferd für die drei Bundesländer einbeziehende, mystische Harzlandschaft mit verschiedenen buchnahen Events.

Lenajaan

Tänzerin, Diplompädagogin, Diplomkünstlerin, Kostümdesignerin - widmet sich seit vielen Jahren in ihren tanzethnologischen Forschungen den Tänzen des Orients und der Seidenstraße. Sie gewann die Herzen des Publikums nicht nur in Deutschland, sondern auch in Spanien, Irland, etc. Aufgewachsen im Kaukasus und Zentralasien, hat sie sich von ihrer Kindheit an mit Musik, Kunst, Tanz beschäftigt. Heute lebt und unterrichtet Lenajaan in Erfurt.



 

Leon Sachs

Leon Sachs lebt und arbeitet als Autor und Journalist in Köln. Der 1982 geborene Rheinländer studierte in Fribourg Medienwissenschaften und erwarb ein Diplom der Durham University in Religion und Theologie. Er recherchiert seit Jahren über die politischen und religiösen Zusammenhänge des Nahost-Konflikts und über seine Auswirkungen auf die Gesellschaft in Europa.

Foto: Eduard Bopp

Maren Schwarz

Geboren 1964, waschechte Vogtländerin, die ihre Krimis wahlweise auf Rügen und im Vogtland spielen lässt. Sie hat bereits mehrere Kriminalromane veröffentlicht und Beiträge für verschiedene Kurzkrimi-Anthologien geliefert. Sie ist Mitglied bei den „Mörderischen Schwestern“ und im Syndikat.


Melanie Raabe

Melanie Raabe wurde 1981 in Jena geboren. Nach dem Studium arbeitete sie tagsüber als Journalistin - und schrieb nachts heimlich Bücher. 2015 erschien DIE FALLE, 2016 folgte DIE WAHRHEIT. Melanie Raabes Romane werden in über 20 Ländern veröffentlicht. Die FALLE war international eines der heißumkämpftesten Bücher der letzten Jahre, TriStar Pictures sicherte sich die Filmrechte. Melanie Raabe lebt und schreibt in Köln.

Foto: Christian Faustus

Melanie Tilch

Die studierte Diplom-Übersetzerin Melanie Tilch ist Tänzerin aus Leidenschaft. 1993 hatte sie die ersten Berührungspunkte mit Orientalischem Tanz. Daraus erwuchs schnell eine große Begeisterung und der starke Wunsch, mehr über das Thema zu erfahren. Sie unterrichtet im eigenen Tanzstudio „Merhaba“ Plauen/Steinsdorf und tritt regelmäßig auf.

 

Nina Röttger

Nina Röttger wurde am 13. September 1991 in Troisdorf geboren. Zufälligerweise war dieser Tag auch ein Freitag, was, wie manche behaupten, so einiges erklärt. An der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn hat Röttger Germanistik studiert und sich dabei besonders auf mittelalterliche Literatur (und deren morbidere Aspekte) spezialisiert. Mittlerweile arbeitet sie an ihrer Doktorarbeit. Nach einem Uni-Seminar zum Thema "Kriminalromane" wurde sie von der Dozentin und Autorin Judith Merchant dazu angehalten, aus einer ihrer Ideen mal keine Kurzgeschichte, sondern etwas Längeres zu machen. So entstand Röttgers Krimireihe um die neugierige Gauklerin Isa Bocholt, die unter dem Namen "Die grüne Fee von Absinth" auf Mittelaltermärkten arbeitet und Morde aufklärt.

 

Patricia Holland Moritz

Patricia Holland Moritz wurde in Karl-Marx-Stadt – dem heutigen Chemnitz - geboren. Sie arbeitete in Leipzig als Buchhändlerin, verließ dann die DDR und heuerte in Paris als Speditionskauffrau an. Sie studierte später in Berlin Nordamerikanistik und wurde Bookerin für verschiedene Bands, bis sie schließlich in einem großen Verlagshaus landete, in dem sie das Buchgeschäft von der Pike auf erlernte Ihre Schreibwelt ist vielseitig: Sie ist bloggt den „Spirit of Kasimir“ zu aktuellem politischen Geschehen auf www.patriciahollandmoritz.wordpress.com, und erhielt für ihren Frankreichroman »Zweisiedler« das Arbeitsstipendium des Berliner Senats. Sie ist außerdem Co-Autorin der Autobiografie des Leipziger Pfarrers Christian Führer »Und wir sind dabei gewesen – Die Revolution, die aus der Kirche kam« (Ullstein 2011) und ist mit Kurzkrimis in nahezu allen Anthologien des Leipziger Verlags „edition krimi“ vertreten. Auf ihren zahllosen Veranstaltungen las sie bereits mit renommierten Autoren wie Hakan Nesser, Arne Dahl und Ulrich Wickert. 2014 startete sie die Berliner Krimiserie um die Ermittlerin Rebekka Schomberg mit „Die Einsamkeit des Chamäleons“, worauf. »Kältetod« folgte. Der Krimi aus dem Crystal Meth-Milieu Berlins wurde vom Tip 2015 zur „ausgefallensten Mordmethode“ gekürt. Seit 2016 arbeitet die Autorin an zwei Kriminalromanen parallel, von denen sich einer mit der Arbeit und den wahren Fällen des weltweit ersten „Profilers“ befasst, der in den 60er Jahren an der Berliner Charité forschte.

Foto: Martin Hartung

Petra Steps

Petra Steps, Jahrgang 1959, außerhalb des Vogtlandes geboren, aber nach der Klinik-Entlassung sofort zurückgekehrt und seitdem hier verwurzelt, hat einen Uni-Abschluss als Diplomphilosophin und als Lehrerin, sich aber nach dem Abitur nie mehr schulischen Zwängen unterworfen. Sie arbeitet als Journalistin, Autorin und Herausgeberin und hat an verschiedenen Regionalia mitgearbeitet und bereits Erfahrungen mit zwei Anthologien der Reihe „Mords-Sachsen“ gesammelt.

 

 

Reiner Laux

war bekannt als „Zorro der Gentleman-Bankräuber". Ursprünglich um seiner WG aus finanziellen Nöten zu helfen, überfiel er von 1985 bis 1995 in Deutschland dreizehn Banken und meistens zweimal dieselbe. Später verstand er seine Bankraube auch als Protest gegen die Machenschaften der Banken und spendete einen Teil der Beute an soziale Organisationen, indem er Teile seiner Beute direkt bei einer anderen Filiale einer überfallenen Bank wieder einzahlte. Er wurde nie auf frischer Tat ertappt, doch von einem Geliebten seiner besten Freundin denunziert. In Portugal wurde er 1995 verhaftet und nach mehreren Indizienprozessen zu achteinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. 2003 erlangte er seine Freiheit wieder. In seinem ersten Buch „Hinter blauen Augen. Bekenntnisse eines aufrechten Bankräubers" (Heyne Hardcore 2014) erzählt er die Geschichte seiner Banküberfälle und des freiheitlichen Lebens in Portugal. Das Nachwort verfasste sein Freund Günter Wallraff. Sein zweites Buch „Seele auf Eis" (Solibro 2018) berichtet vorrangig von seinen Gefängniserlebnissen und welche Schlüsse er daraus zieht. Heute führt Laux seinen Kampf gegen die Banken auf legale Weise fort und arbeitet ehrenamtlich beim Dachverband der Kritischen Aktionäre mit.

Foto: Mischko-Photography-Cologne

 

 

Rainer Markus Wimmer

ist ein klassischer Liedermacher, der Gefallen am Denken, Lust am Beobachten, musikalisches Talent und Demut vor der Kreativität hat. Seine naturwissenschaftliche Ausbildung (Dipl. Ing.) lässt auch das logische Denken nicht zu kurz kommen. Sein Wortwitz basiert auf dem zu Ende denken, was oft im Widerspruch endet. Mit dem Michael Ende Programm „Ihm ging es um die Kunst“ hat er zum ersten Mal fremde Texte vertont. Eine Herausforderung der besonderen Art, denn die Balladen (Gedichte) haben nicht die klassische Liedstruktur mit Strophe und Refrain. Sein gekonntes Gitarrenspiel unterstreicht die Textmelodie in symbiotischer Weise.

 

 

Dr. Ralf C. Müller

geboren in Reichenbach/Vogtland, Studium der Geschichte, Russistik, Journalistik und des Deutschen als Fremdsprache an den Universitäten Leipzig, Warwick (England) und Kiew; Historiker; 2004 Promotion zur Migration aus dem lateinischen Westen ins Osmanische Reich im 15./16. Jahrhundert; seit 2004 Publizist und Verleger – Arbeiten und Publikationen zur Musik- und Regionalgeschichte Sachsens, zur Geschichte Südost-Europas und zur Zeitgeschichte

Foto: Rainer Kreidel

 

 

 

 

Regine Kölpin

Regine Kölpin, geb. 1964 in Oberhausen (NRW), lebt seit ihrer Kindheit in Friesland. Sie hat zahlreiche Romanen und Kurztexte publiziert (u.a. für Droemer Knaur und den Oetinger Verlag) und ist auch als Herausgeberin tätig. Regine Kölpin wurde mehrfach ausgezeichnet, (z:B. Stipendium Tatort Töwerland/ Titel: Starke Frau Frieslands). Mit ihrem Mann Frank Kölpin lebt sie in einem kleinen idyllischen Dorf an der Nordsee. Dort konzipieren sie gemeinsam Musik-und Bühnenprojekte und genießen ihr Großfamiliendasein mit fünf erwachsenen Kindern und mehreren Enkeln. Mehr unter www.regine-koelpin.de

Foto: Claudia Toman Traumstoff

Roland Spranger

Jahrgang 1963, neben seiner Autorentätigkeit arbeitet Roland Spranger als Betreuer in Wohnprojekten für geistig Behinderte. Außerdem betätigt er sich in verschiedenen Live-Literatur-Projekten, als Moderator einer Talkshow ohne Kameras („Gwaaf zur Nacht«) und als Theaterautor. Seine Stücke wurden auf zahlreichen Bühnen in Deutschland aufgeführt, zuletzt das Jugendstück „Affe auf Lava“ (Theater Ansbach, Uraufführung 2015) und die kapitalismuskritische Satire „Work“ (Theater Hof, Uraufführung 2017). 2002 wurde sein Debütroman »ThRAX« veröffentlicht. Für seinen Thriller »Kriegsgebiete« erhielt der Autor den Friedrich-Glauser-Preis 2013 in der Sparte »Bester Kriminalroman«. Danach erschienen der Roman »Elementarschaden« und eine Reihe von Short-Stories in Krimi-Anthologien. Für seine Kurzgeschichte „C“ wurde der Autor in der Kategorie „Bester Kurzkrimi“ im Jahr 2016 erneut für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Im Februar 2018 erscheint sein Kriminalroman „Tiefenscharf“ beim Polar Verlag, Hamburg. Roland Spranger lebt und arbeitet in Hof.

Sophie Bonnet

Sophie Bonnet ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Mit ihrem Frankreich-Krimi Provenzalische Verwicklungen (Blanvalet, 2014) begann sie eine Reihe, in die sie sowohl ihre Liebe zur Provence als auch ihre Leidenschaft für die französische Küche einbezieht. Mit Erfolg: Der Roman begeisterte Leser wie Presse auf Anhieb und stand monatelang auf der Bestsellerliste, ebenso wie die darauffolgenden Romane um den liebenswerten provenzalischen Ermittler Pierre Durand. Provenzalischer Rosenkrieg ist der sechste Roman der Reihe, zu der mittlerweile auch ein eigenes Kochbuch erschienen ist. Die Autorin lebt in Hamburg. Mehr über sie unter www.sophie-bonnet.de

Foto: Marco Grundt Fotografie

Susanne Ziegert

ist im Erzgebirge geboren und im Vogtland aufgewachsen. Zwei Tage vor dem Mauerfall floh sie in den Westen, um endlich Paris zu sehen. Im Anschluss an ihr Studium in Aix-en-Provence zog sie nach Brüssel. Nach sieben Jahren in der Hauptstadt Europas lockte Berlin, wo sie heute mit ihrem Ehemann lebt und als Journalistin für die Schweizer Zeitung NZZ am Sonntag arbeitet. Aufenthalte an der Nordseeküste inspirieren sie für ihre Kriminalromane, die wahre Begebenheiten mit spannenden Krimihandlungen verweben.

 

Veikko Bartel

Veikko Bartel, geboren 1966 in Karl-Marx-Stadt (DDR), studierte nach der Wiedervereinigung Jura und arbeitete von 1996 bis 2011 als Rechtsanwalt in Potsdam, ab 1998 als Strafverteidiger. Heute ist er Dozent für Steuerrecht. Er lebt mit seiner Familie in Potsdam.



Yogev Shetrit Trio

Jahrgang 1978, ist ein professioneller Schlagzeuger, Performer, Komponist und Musiklehrer. Er studierte an der Hebrew University in Jerusalem und am Drummers Collective in New York sowie an der Rimon-Schule für Jazz und zeitgenössische Musik. 2015 gründete Shetrit seine Band mit dem Ziel, eigene Kompositionen zu spielen. Die Band trat bei Festivals und in Jazzclubs auf der ganzen Welt, zum Beispiel bei Jazz Festivals in Jerusalem und Eilat, beim Delhi Jazz Festival, beim Panama Jazz Festival, in Guatemala, Kirgisistan, Kasachstan, Usbekistan, Moskau, Paris oder jüngst in New York und beim Papjazz Festival Haiti. Im Februar 2016 nahm Shetrit sein erstes Studioalbum mit dem Titel "New Path" als Bandleader und Komponist auf. Es enthält elf Instrumentalstücke, komponiert, arrangiert und produziert von Shetrit, der Schlagzeug und Percussion spielt. Er verbindet traditionelle nordafrikanische Musik, Gnawa, andalusische Musik aus seinem marokkanischen Erbe mit zeitgenössischer Jazzmusik, jüdischer und mediterraner Musik sowie Funk und Drum & Bass. Das Nachfolgealbum wird gerade produziert. Darüber hinaus spielte Yogev Shetrit mit bekannten internationalen Musikern, darunter Chuchito Valdés, Tia Fuller, Paulo Morello, Kevin Mahogany und anderen, und ist freiberuflicher Performer bei verschiedenen Projekten. Shetrit war Gründungsmitglied von Coolooloosh (2003-2014), einer von der Kritik gefeierten israelischen Funk- und Hip-Hop-Band, die durch umfangreiche Tourneen durch die USA, Kanada, Mexiko und Europa, darunter 20 Konzerte in Deutschland, international bekannt wurde. Die Band veröffentlichte drei Alben und trat bei vielen Festivals wie dem Montreal Jazz Festival und vielen anderen auf. Seit einigen Monaten feiert Coolooloosh die Wiedervereinigung mit umjubelten Konzerten.