Täter 2017

Alexander Finkel

Alexander Finkel der „Magier der Worte“ bringt in das Werk erstmals im deutschsprachigen Raum im Stil eines orientalischen Märchenerzählers auf die Bühne. Eine Zeltkulisse, ein Teppich, ein Teegeschirr und ein Glas genügen, um die Zuhörer mental in eine Oase zu entführen. Die Bühne verwandelt sich im Handumdrehen in eine Karawanserei. Augenblicke später meinen die Zuhörer schon den Wüstenwind zu spüren und schwankende Palmwipfel sehen zu können, wenn sie Finkels wohltemperierten, fast magischen Stimme lauschen. Alexander Finkel seit 30 Jahren als Geschichten Erzähler unterwegs, gibt Coelhos Roman durch seine Erzählkunst eine weitere Farbe. Er taucht tief in die Figuren des Romans ein, und lässt sie für sein Publikum greifbar lebendig werden. Der „Alchimist“ in Finkels Darbietung ist „Balsam für die Seele“ ist eine Reise in die Welt der eigenen Phantasie und der inneren Bilder.

Alexander Pfeiffer

Alexander Pfeiffer, geboren 1971, lebt in Wiesbaden. Schriftsteller, Kulturjournalist, Literaturveranstalter, Moderator, Workshopleiter, musikabhängiger Vinylfetischist und unbeirrbarer HSV-Fan. Neben zwei Bänden mit Kurzgeschichten und einem Gedichtband veröffentlichte er bislang vier Kriminalromane und gab die Anthologiereihe „KrimiKommunale“ heraus. 2014 erhielt er den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Kurzkrimi. Zuletzt erschien sein Roman „Geisterchoral“ (Emons-Verlag, Köln 2016).

Foto: Carina Faust

Andreas Föhr

Andreas Föhr, Jahrgang 1958, gelernter Jurist, arbeitete einige Jahre bei der Rundfunkaufsicht und als Anwalt. Seit 1991 verfasst er erfolgreich Drehbücher für das Fernsehen, mit Schwerpunkt im Bereich Krimi. Zusammen mit Thomas Letocha schrieb er u.a für SOKO 5113, Ein Fall für zwei und Der Bulle von Tölz. Für seinen Debütroman Der Prinzessinnenmörder wurde Andreas Föhr mit dem begehrten Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet. Andreas Föhr lebt bei Wasserburg.

Foto: Jana Kay

Arno Camenisch

Arno Camenisch, 1978 in Tavanasa/GR geboren, lebt in Biel. 2009 erschien sein Roman "Sez Ner", 2010 "Hinter dem Bahnhof", 2012 "Ustrinkata", 2013 "Las flurs dil di", 2013 "Fred und Franz", 2014 "Nächster Halt Verlangen", 2015 "Die Kur" und 2016 „Die Launen des Tages“. Publikationen im "Harper's Magazine" (New York) und in "Best European Fiction 2012" (USA). Seine Texte wurden in über 20 Sprachen übersetzt und seine Lesungen führten ihn quer durch die Welt, von Hongkong über Moskau und Buenos Aires bis nach New York. Zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Hölderlin-Forderpreis, den Schweizer Literaturpreis, den ZKB Schillerpreis, und mit seiner "Bündner Trilogie" wurde er in Holland für den Europäischen Literaturpreis nominiert. Im März 2015 strahlte das Schweizer Fernsehen und 3sat den Dokumentarfilm "Arno Camenisch - Schreiben auf der Kante" aus.

Foto: Janosch Abel

Bettine Reichelt

Geboren im Vogtland, Jahrgang 1967, faszinierte mich die Welt der Worte bereits vor der Schule. Mit meinem Großvater reiste ich durch die Welt der Märchen und lernte das Französische kennen und lieben. Folgerichtig bemühte ich mich mit 14 Jahren um einen der wenigen Plätze der Sprachspezialklasse. 1986 Abitur, nachfolgend begann ich mein Theologiestudium und hieran schloss sich der Vorbereitungsdienst in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens an.Heirat und die Geburt zweier Kinder prägten das Leben in den folgenden Jahren. Ich beendete meine Ausbildung 1992 mit dem ersten und 1996 mit dem zweiten Examen. Ab Januar 1997 war ich Pfarrerin z. A. in Regis-Breitingen bei Leipzig. Während dieser Zeit kam es zur Zusammenarbeit mit dem Thomas Verlag in Leipzig, aus der der Geschenkbildband „Jegliches hat seine Zeit“ hervorging. Nach dem Ausscheiden aus dem aktiven kirchlichen Dienst begann ich nebenberuflich für die Evangelische Verlagsanstalt Leipzig zu arbeiten, nahm 2001 eine Teilanstellung als Gemeindepädagogin an und veröffentlichte Gedichte, Prosa und Buchbesprechungen in der Leipziger Straßenzeitung „Kippe“. Seit 2003 bin ich freiberuflich Autorin und Lektorin und widme mich ganz dem Abenteuer Sprache.

Christiane Dieckerhoff

Christiane Dieckerhoff lebt mit ihrem Mann, dem Musiker Eckhard Dieckerhoff am nördlichen Rand des Ruhrgebiets. Als Christiane Dieckerhoff schreibt sie vorwiegend Spreewaldkrimis und als Anne Breckenridge historische Romane. Gemeinsam mit ihrem Mann gestaltet sie die Leseshow Mord & Musik mit Texten aus ihren Büchern und dazu passenden Musikstücken

Christiane Heinicke

Christiane Heinicke, geboren 1985, hat in Ilmenau und im schwedischen Uppsala Physik studiert. Sie wurde als einzige Deutsche von der NASA für ein Projekt ausgewählt, das ein Jahr lang das Leben auf dem Mars simuliert. Zusammen mit fünf weiteren Wissenschaftlern lebt die promovierte Physikerin in einem Habitat auf einem aktiven Vulkan auf Hawaii, verlassen kann sie die Unterkunft nur im Raumanzug. Über ihr Jahr als Versuchskaninchen schreibt die Deutsche in ihrem Blog.

Foto: Cassandra Klos

Christoph Krumbiegel

Christoph Krumbiegel, Jahrgang 1972, schreibt vorrangig skurrile Kurzgeschichten und veröffentlichte 1996 erstmals im „Magazin“. Er konnte in den vergangen Jahren mehrfach den vogtländischen Literaturpreis gewinnen und hat regelmäßig Beiträge in verschiedenen Anthologien platziert. Der Autor lebt mit seiner Familie im Vogtland, wo er eine kleine Landapotheke betreibt.

Dirk Platt

Dirk Platt, Jahrgang 1972, ist Fernsehmoderator und Journalist beim Rundfunk Berlin Brandenburg. Seit 2008 kennen ihn die Zuschauer als Anchor des täglichen Nachrichtenmagazins BRANDENBURG AKTUELL und als Moderator der RBB-Sendung SPEZIAL. Die politische Berichterstattung ist dabei sein Schwerpunkt. Angefangen hatte alles beim Radio. Während des Studiums der Betriebswirtschaftslehre verdiente sich der begeisterte Segler ein paar Mark als Hörfunkmoderator dazu. Nach seinem Diplom absolvierte Platt ein Volontariat und begann als Reporter beim damaligen Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (ORB). Als ARD Inlandskorrespondent berichtete er viele Jahre für die Tagesschau und die Tagesthemen. Zusammen mit dem Co-Autor von „Schwarzkonto“, dem TV Journalisten Erich Schütz, drehte Platt mehrere TV Reportagen und Dokumentationen. (u.a. ZDF, Arte). Dirk Platt lebt in Potsdam.

Elke Pistor

Jahrgang 1967. In Gemünd in der Eifel aufgewachsen, geprägt und der Region bis heute eng verbunden. Abitur in Schleiden. Studium in Köln. Nach kurzem Stopp am Niederrhein lebt sie heute in Köln, arbeitet als freie Seminartrainerin und leitet Schreibworkshops. Elke Pistor ist Mitglied bei den Mörderischen Schwestern, im Syndikat, der Vereinigung deutschsprachiger Kriminalschriftsteller und im DeLiA, der Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautoren.

Foto: Ulrike Fackert

Frank Goldammer

Frank Goldammer, 1975 in Dresden geboren, ist Maler- und Lackierermeister. Mit Anfang zwanzig begann er zu schreiben, verlegte seine ersten Romane im Eigenverlag und schrieb drei erfolgreiche Regionalkrimis über Dresden und Umgebung. Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in Dresden.

Foto: Jens Oellermann

Gunnar Schuberth

Gunnar Schuberth wurde in Münchberg/Oberfranken geboren. Seine erste Veröffentlichung war ein Gedichtband, danach schrieb er Theaterstücke, Satiren für Zeitungen, Drehbücher und Krimis. Gunnar Schuberth lebt seit seinem Germanistikstudium in Nürnberg. Heute arbeitet er als Programmierer, Dozent für Deutsch und als freier Autor. Er ist Stammgast der KrimiLiteraturTage sowie Mitglied des Krimistammtischs Vogtland. Er verewigte sich in zahlreichen Kurzkrimi-Anthologien und ist gern gesehener Gast bei Lesefestivals.

Hans Thiers

Der ehemalige Leiter der Morduntersuchungskommission des Bezirkes Gera, Kriminalrat a. D. Hans Thiers, berichtet über die Aufdeckung, Aufklärung und Untersuchung authentischer Mordfälle. Er fu¨hrt uns an Tatorte voller Grauen und zwischenmenschlicher Tragödien. Besonders bei Straftaten gegen Kinder ging in den Städten und Gemeinden des Bezirkes Gera die Angst um. Die Kriminalisten waren bestens ausgebildet, die einzelnen Abteilungen personell stark besetzt. Meistens konnten die Mörder gefaßt und verurteilt werden. Doch die Geständnisse der Täter lassen uns erschaudern.

Jana Jürß

Jana Jürß, Tochter eines Lehrers und einer Hausfrau, wurde 1970 in Neustrelitz (Mecklenburg/DDR) geboren. Dort wuchs sie inmitten einer großen Familie, sie hat sechs Geschwister, auf. Im Jahr 1989 flüchtete sie über Ungarn/Österreich aus der DDR. Lange war sie im Bereich der Wirtschaftsinformatik tätig, vorher und zwischendurch als Fahrradverkäuferin, Bedienung in Lokalen, Fitnesstrainerin sowie in der Krankenpflege. Seit 2005 lebt sie als Schriftstellerin und Publizistin in Ostfriesland. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sie verfasst u.a. Erzählungen, Essays, Dramen, Romane. Seit 2015 veröffentlicht sie Kriminalromane und schreibt unter verschiedenen Pseudonymen auch Thriller. Ihr letzter Kriminalroman "Tangobar" ist eine Gemeinschaftsarbeit mit Helga Bürster.

Jeanne Turczynski

Jeanne Turczynski ist Radiojournalistin und Redakteurin beim BR, Schwerpunkt: Medizin. Die gebürtige Leipzigerin ist Autorin von Hörfunkfeatures und reist um die Welt, um über alle Seuchen zu berichten, die sich rund um den Globus ausbreiten: Aids in Südafrika, Ebola in Liberia oder as Zika-Virus in Brasilien. Bei ihren Recherchen ist sie immer auch mit den Schwächen des deutschen Gesundheitssystems konfrontiert. Es gehört zwar noch zu den besten weltweit, doch im Inneren knirscht es längst gewaltig. Die Tötungsserien in deutschen Krankenhäusern war für ein Hörfunkfeature der Einstieg in eine Recherche, die in die Untiefen und Machenschaften von Pflegeeinrichtungen in Deutschland führten.

Foto: Bernhard Schmid

Judith Merchant

Judith Merchant wurde in Bonn geboren und studierte dort Germanistik mit zahlreichen, wechselnden Begleitfächern. In einer Schreibkrise ihrer Doktorarbeit entstanden erste Kurzgeschichten. Gleich die erste erhielt 2009 den begehrten "Friedrich-Glauser-Preis", 2011 erhielt Merchant ihn erneut. Sie startete ihre Krimireihe um den Kommissar Jan Seidel und seine Großmutter, die am Drachenfels spielt und 2015 fortgesetzt wird. "Die Lügen jener Nacht" ist Merchants erster psychologischer Spannungsroman.

Foto: Herff, Bonn

Julia Bruns

Julia Bruns, 1975 mitten in Thüringen geboren, studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Psychologie in Jena. Nach ihrer Promotion arbeitete sie als Redenschreiberin und in der Öffentlichkeitsarbeit. Heute lebt sie als freie Autorin mit ihrer Familie im Landkreis Sömmerda. Sie ist Mitglied bei den Mörderischen Schwestern.

 

Kai Hensel

Geboren 1965 in Hamburg, nach dem Abitur zunächst Werbetexter, dann Comedy-Autor fürs Fernsehen („RTL Samstag Nacht“). Es folgten Drehbücher für zahlreiche Fernsehfilme und -Serien (unter anderem „Die Männer vom K3“, „Alarm für Cobra 11“, „Klinikum Mitte“) sowie drei Kinofilme. Mit „Klamms Krieg“ und „Welche Droge passt zu mir?“ wurde er zu einem der meistgespielten Dramatiker, seine Theaterstücke wurden in bislang dreizehn Sprachen übersetzt. Für "Tagesspiegel", "tip", "Frankfurter Rundschau" schrieb er Reisereportagen u.a. aus Russland, Mexiko und Iran. Er erhielt den Deutschen Kurzkrimi-Preis, den Deutschen Jugendtheater-Preis, den Schiller-Förderpreis Baden-Württemberg. Sein erster Roman, „Das Perseus-Protokoll“, erschien 2012 und wurde im selben Jahr vom WDR als Hörspiel-Zweiteiler produziert. Sein zweiter Roman, "Sonnentau", stand als bester Kriminalroman 2014 auf der Shortlist für den Glauserpreis. Außerdem veröffentlichte er Erzählungen in mehreren Anthologien.

Foto: Joffotografen

Katharina Finke

Katharina Finke (*1985) ist Autorin und Journalistin, die von verschiedenen Orten auf der Welt berichtet. Bislang aus Australien, Bangladesch, China, Deutschland, Indien, Israel, Kanada, Niederlande, Neuseeland, Portugal und den USA. Ihre Schwerpunkte dabei sind Gesellschaft, Kultur, Reise und Umwelt, mit Fokus auf sozialen Projekten und Menschenrechtsthemen. Finke arbeitet für Print- und Onlinemedien, sowie für deutschsprachiges Fernsehen. Zu ihren Auftraggebern zählen u.a. der freitag, Spiegel, taz, Zeit, ARD, Arte und ZDF. 2016 ist ihr erstes Sachbuch "Mit dem Herzen einer Tigerin“ bei HEYNE erschienen, in dem es um Gewalt gegen Frauen geht. In „LOSLASSEN – Wie ich die Welt entdeckte und verzichten lernte“ erzählt Finke von ihrem minimalistischen Lebensstil und ihren Reisen rund um den Globus. Es erscheint am 1. März bei PIPER/MALIK.

Manfred Köhler

Manfred Köhler, geboren 1964 in Hof, arbeitet seit 1994 als freiberuflicher Redakteur und Autor. Mit dem Thriller „Schreckensgletscher“ war er für den Glauser-Krimipreis 2008 nominiert. Aktuell erhältlich sind derzeit rund 40 Ebooks, Printveröffentlichungen und Hörbücher. Informationen: www.manfred-koehler.de

 

 

Maren Schwarz

Geboren 1964, waschechte Vogtländerin, die ihre Krimis wahlweise auf Rügen und im Vogtland spielen lässt. Sie hat bereits mehrere Kriminalromane veröffentlicht und Beiträge für verschiedene Kurzkrimi-Anthologien geliefert. Sie ist Mitglied bei den „Mörderischen Schwestern“ und im Syndikat.

 

 

Miroslav Nemec

Miroslav Nemec, den viele vor allem als Ivo Batic aus dem Münchner „Tatort“ kennen, hat seinen ersten Krimi geschrieben, in dem er selbst als Protagonist auftritt. Herausgekommen ist eine gut erzählte, spannende Geschichte mit einem Schuß Humor und Selbstironie, in der Nemec auch viel Persönliches einfließen lässt. "Fans des Münchner Tatort- Kommissars werden ihre helle Freude an den "Toten von der Falkneralm" haben. Denn Nemec gewährt Einblicke in sein Seelenleben und erzählt darin vor allem die Geschichte eines Mannes, der seiner Rolle nicht entkommen kann". (tz München)

Foto: Katrin Nemec

Oliver Ménard

Oliver Ménard wurde 1965 in Berlin geboren. Er studierte Regie und Dokumentarfilm in Madrid und New York, danach folgte ein Hochschulstudium der Germanistik und Publizistik in Deutschland. Er arbeitet seit über zwanzig Jahren als Fernsehjournalist und lebt heute in Berlin.

Foto: FinePic /Helmut Henkensiefken

Patricia Holland Moritz

Patricia Holland Moritz wurde in Karl-Marx-Stadt – dem heutigen Chemnitz - geboren. Sie arbeitete in Leipzig als Buchhändlerin, verließ dann die DDR und heuerte in Paris als Speditionskauffrau an. Sie studierte später in Berlin Nordamerikanistik und wurde Bookerin für verschiedene Bands, bis sie schließlich in einem großen Verlagshaus landete, in dem sie das Buchgeschäft von der Pike auf erlernte Ihre Schreibwelt ist vielseitig: Sie ist bloggt den „Spirit of Kasimir“ zu aktuellem politischen Geschehen auf www.patriciahollandmoritz.wordpress.com, und erhielt für ihren Frankreichroman »Zweisiedler« das Arbeitsstipendium des Berliner Senats. Sie ist außerdem Co-Autorin der Autobiografie des Leipziger Pfarrers Christian Führer »Und wir sind dabei gewesen – Die Revolution, die aus der Kirche kam« (Ullstein 2011) und ist mit Kurzkrimis in nahezu allen Anthologien des Leipziger Verlags „edition krimi“ vertreten.

Auf ihren zahllosen Veranstaltungen las sie bereits mit renommierten Autoren wie Hakan Nesser, Arne Dahl und Ulrich Wickert. 2014 startete sie die Berliner Krimiserie um die Ermittlerin Rebekka Schomberg mit „Die Einsamkeit des Chamäleons“, worauf. »Kältetod« folgte. Der Krimi aus dem Crystal Meth-Milieu Berlins wurde vom Tip 2015 zur „ausgefallensten Mordmethode“ gekürt. Seit 2016 arbeitet die Autorin an zwei Kriminalromanen parallel, von denen sich einer mit der Arbeit und den wahren Fällen des weltweit ersten „Profilers“ befasst, der in den 60er Jahren an der Berliner Charité forschte.

Foto: Martin Hartung

Petra Steps

Petra Steps, Jahrgang 1959, außerhalb des Vogtlandes geboren, aber nach der Klinik-Entlassung sofort zurückgekehrt und seitdem hier verwurzelt, hat einen Uni-Abschluss als Diplomphilosophin und als Lehrerin, sich aber nach dem Abitur nie mehr schulischen Zwängen unterworfen. Sie arbeitet als Journalistin, Autorin und Herausgeberin und hat an verschiedenen Regionalia mitgearbeitet und bereits Erfahrungen mit zwei Anthologien der Reihe „Mords-Sachsen“ gesammelt.

 

 

Rainer Biesinger

Früher war Rainer Biesinger ein selbstzerstörerischer, drogen- und alkoholabhängiger, gewaltbereiter Underdog, heute ist der voll tätowierte Rocker einer der gefragtesten Persönlichkeitstrainer Deutschlands. Seinem Publikum zeigt der Heavy Metal Coach® anhand seiner eigenen Erlebnisse, wie man sein Schicksal selbst in die Hand nehmen und sein Leben um 180 Grad wenden kann. Biesinger legt gern den Finger in die Wunde, liefert aber gleichzeitig auch motivierende Botschaften und neue Denkansätze. Er polarisiert und provoziert, und das gnadenlos, knallhart und ohne Tabus. „Getreu dem Motto: Harder – faster – louder“ Rainer Biesinger

Foto: werdewelt

Roland Spranger

Roland Spranger, geboren 1963, lebt in Hof. Der Autor arbeitete als Betreuer in Wohnprojekten für geistig Behinderte, als Regisseur und Schauspieler in Freien Theatergruppen und ist Mitinitiator verschiedener Live-Literatur-Projekte. 1994 erhielt er eine lobende Erwähnung bei der Vergabe des Dramatikerpreises der Theatergemeinden wegen „besonderer Qualität.“ 1998 wurde er zu dem Autorentheatertagen am Staatstheater Hannover durch die Jurorin Petra Kohse („TAZ“) eingeladen. Er ist Mitglied im VS Bayern und im SYNDIKAT (Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur). Seit 2010 Moderator des Hofer Poetry Slam.

Rolf-Bernhard Essig & Gudrun Schury

Rolf-Bernhard Essig und Gudrun Schury leben als Schriftsteller, Kolumnisten und Entertainer in Bamberg. Von ihnen erschien eine Vielzahl erfolgreicher Sachbücher, Artikel für Printmedien und Rundfunkbeiträge. Gudrun Schury veröffentlichte zuletzt Biografien über Wilhelm Busch und Gabriele Münter, Rolf-Bernhard Essig das Geschenkbuch „Perlen, Perlen, Perlen. Eine Liebeserklärung in sieben schimmernden Kapiteln“. Seit Januar 2017 ist er auf MDR1 Radio Sachsen mit der Radiokolumne „Alles in Butter oder alles Essig“ wöchentlich zu hören.

Foto: Matthias Weinberger

Sabine Trinkaus

Sabine Trinkaus wuchs im hohen Norden hinter einem Deich auf. Zum Studium verschlug es sie ins Rheinland, wo sie nach internationalen Lehr- und Wanderjahren sesshaft und heimisch wurde. Heute lebt sie mit Schaf und Familie in Alfter bei Bonn.

 

 

 

Steffen Schroeder

Steffen Schroeder wurde 1974 in München geboren. Nach seiner Schauspielausbildung war er zunächst Ensemblemitglied am Wie-ner Burgtheater, dann beim Berliner Ensem-ble. Er wirkte in Fernsehserien wie «Der Kriminalist», «Bella Block» und «Tatort» sowie in Kinofilmen wie «Der Rote Baron» oder «Keinohrhasen» mit. In der erfolgrei-chen ZDF-Serie «SOKO Leipzig» spielt er seit 2012 den Polizeioberkommissar Tom Ko-walski. Steffen Schroeder lebt mit seiner Familie in Potsdam.

Foto: Anne Heinlein

Titus Mueller

Publizistik. 2002 veröffentlichte er, 24 Jahre jung, seinen ersten historischen Roman: »Der Kalligraph des Bischofs«. Es folgten weitere historische Romane wie »Die Todgeweihte« (2005). Titus Müller wurde mit dem C.S. Lewis-Preis und dem Sir Walter Scott-Preis ausgezeichnet und ist Mitglied im PEN. Für den Spionagethriller über einen Schlüsselmoment deutscher Geschichte, »Nachtauge«, wurde er als Histo-König des Jahres 2013 gekürt, »Berlin Feuerland« wurde mit dem Goldenen Homer als »bester historischer Gesellschaftsroman 2016« ausgezeichnet. Titus Müller ist verheiratet und hat zwei kleine Söhne. Er lebt mit seiner Familie im Hügelland zwischen Isar und Inn.

Wolfgang Viebahn

Wolfgang Viebahn, 1943 in Reichenbach geboren, war nach dem Studium der Pädagogik (Fachlehrer für Biologie und Chemie) als Lehrer tätig bevor an der Humboldt-Universität Berlin im Bereich Philosophie/Naturwissenschaften promovierte. In der Folge war er als Oberassistent an der Akademie der Wissenschaften Berlin sowie als Dozent für Philosophie an der Ingenieurschule für Textiltechnik Reichenbach tätig. Danach arbeitete er als Schulleiter der Fachschule und Berufsfachschule für Technik im Bildungsinstitut Pscherer Lengenfeld. 2012 erhielt er den Bürgerpreis der Stadt Reichenbach im Herausgeberkollektiv Beiträge zur Geschichte der Stadt Reichenbach