Täter 2020

Anja Baumheier

Anja Baumheier wurde 1979 in Dresden geboren und hat ihre Kindheit in der DDR verbracht. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Berlin und arbeitet als Lehrerin für Fran-zösisch und Spanisch an einer Berliner Schule. 2018 erschien mit "Kranichland" ihr erster Roman.

Foto: Dagmar Morath

Anke Gebert

Anke Gebert war Grundschullehrerin in der ehemaligen DDR, studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und siedelte 1988 nach Hamburg über. Sie arbeitete in verschiedenen Berufen, studierte an der Media School in Hamburg Film mit dem Schwerpunkt Drehbuch und veröffentlichte 1995 ihren ersten Roman. Seitdem ist sie freiberufliche Autorin von Romanen, erzählenden Sachbüchern und Drehbüchern. Für ihre Arbeiten erhielt sie diverse Preise. Anke Gebert lebt in Hamburg, ist verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn.

 

Anemone Rüger

Anemone Rüger, geboren 1974 in Chemnitz, ist im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Projektmanagement tätig und setzt sich seit 20 Jahren intensiv mit deutsch-jüdischer Geschichte und Gegenwart auseinander; in den letzten Jahren ist die polnische Dimension hinzugekommen. Nach dem Dolmetschstudium an der Universität Heidelberg sowie einjährigen Auslandsaufenthalten in Israel und in der Ukraine war sie 15 Jahre an den US-Militärstandorten Hanau und Wiesbaden beschäftigt, wo sie 11 Jahre lang den Bereich Public Affairs leitete. Gegenwärtig baut sie ein Projekt für bedürftige Holocaustüberlebende in der Ukraine auf. Darüber hinaus ist sie als Dolmetscherin und Autorin tätig. Für das vorliegende Buch hat sie Tausende von Archivdokumenten studiert und die Geschichten zahlreicher Überlebender in Israel sowie die jüdische Geschichte ihrer polnischen Heimatorte zusammengetragen. Email: kontakt@opas-vermaechtnis.de

 

Ariadne von Schirach

Ariadne von Schirach unterrichtet Philosophie und chinesisches Denken an der Berliner Universität der Künste, der HFBK in Hamburg und der Donau-Universität Krems. Sie arbeitet als freie Journalistin und Kritikerin und wurde bekannt als Autorin der Sachbuch-Bestseller »Der Tanz um die Lust« und »Du sollst nicht funktionieren. Für eine neue Lebenskunst«. 2016 erschien das psychologische Fachbuch »Ich und Du und Müllers Kuh. Kleine Charakterkunde für alle, die sich und andere besser verstehen wollen«.

Foto: Rahel Täubert

Christiane Dieckerhoff

Christiane Dieckerhoff lebt mit ihrem Mann, dem Musiker Eckhard Dieckerhoff, am nördlichen Rand des Ruhrgebiets. Als Christiane Dieckerhoff schreibt die gelernte Kinderkrankenschwester vorwiegend Spreewaldkrimis und als Anne Breckenridge historische Romane.

Christoph Krumbiegel

Christoph Krumbiegel, geboren 1972, betreibt in Treuen eine Apotheke. Seine skurrilen Kurzgeschichten wurden wiederholt mit dem Vogtländischen Literaturpreis ausgezeichnet. Er ist ein gefragter Mitautor, zum Beispiel bei Kurzkrimi-Anthologien.

 

Frank Kodiak

Frank Kodiak ist das Pseudonym für Andreas Winkelmann, geboren 1968, der bei Rowohlt schon einige Thriller veröffentlicht hat (u.a. die Bestseller DeathBook, Die Zucht, KillGame). Mit "Das Haus der Mädchen" stand er monatelang unter den Top 10 der Spiegel-Bestsellerliste. Schon früh entwickelte er eine Leidenschaft für spannende, unheimliche Geschichten. Bevor er sein erstes Buch veröffentlichte, arbeitete er nach dem Studium der Sportwissenschaften zunächst jedoch als Soldat, Sportlehrer, Taxifahrer, Versicherungsfachmann und freier Redakteur. Mit seiner Familie lebt er in der Nähe von Bremen - in einem einsamen Haus am Waldrand.

Foto: Gregor Middendorf

Isabella Archan

Nach vielen Jahren als Schauspielerin an Staats -und Stadttheatern in Österreich, der Schweiz und Deutschland, lebt Isabella Archan freiberuflich in Köln. Hier beginnt auch ihre Laufbahn als Autorin. Ihre Krimi-Reihen um die MörderMitzi und die ermittelnde Zahnärztin Dr. Leo Kardiff erscheinen im Emons Verlag, sowie die Fälle der Inspektorin Willa Stark im Conte Verlag. Dazu Kurzkrimis und Gruselgeschichten für diverse Anthologien. Neben dem Schreiben ist die gebürtige Grazerin immer wieder im TV zu sehen, u.a. im Tatort. Die MordsTheaterLesungen zu ihren Krimis erfreuen sich großer Beliebtheit. www.isabella-archan.de

Foto: C. Assaf

Joe Fischler

Joe Fischler wurde 1975 in Innsbruck geboren und arbeitete nach einem Studium der Rechtswissenschaften einige Jahre im Bankwesen. 2007 machte er sich als Blogger und Autor selbstständig. Mit »Veilchens Winter«, dem ersten Teil seiner Reihe rund um Valerie »Veilchen« Mauser, legte Fischler 2015 ein fulminantes Debüt als Krimiautor vor. Mit der »Der Tote im Schnitzelparadies« startete 2019 eine neue Krimireihe rund um den so liebenswerten wie stets unglücklich verliebten Inspektor Bussi. Der passionierte Bergwanderer Fischler lebt in Tirol.

Foto: Ingo Pertrame

Judith Merchant

Judith Merchant studierte Literaturwissenschaft. Sie unterrichtet heute Creative Writing an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und ist tätig als Moderatorin und Dozentin im Literaturhaus. Für ihre Kurzgeschichten wurde sie zweimal mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet. Nach der Veröffentlichung ihrer Rheinkrimi-Serie (darunter »Nibelungenmord« und »Loreley singt nicht mehr«) zog Judith Merchant von der Idylle in die Großstadt. Mit »ATME!« (bei Kiepenheuer & Witsch) gelang ihr auf Anhieb ein SPIEGEL-Bestseller.

Foto: Sarah Koska

Kathrin R. Hotowetz

Kathrin R. Hotowetz, Jahrgang 1965, ist studierte Agraringenieurin (Hochschule Harz). Nachdem sie 16 Jahre lang als Centermanagerin eine neuerbaute Einkaufspassage leitete, wurde sie seit dem Jahr 2014 hauptberuflich Schriftstellerin. Kathrin R. Hotowetz lebt mit ihrem Mann im Landkreis Harz und ist seit vielen Jahren im Regionalausschusses Harz der IHK Magdeburg vertreten. Durch den Erwerb und die Renovierung einer frühmittelalterlichen, geschichtsträchtigen Klostermühle im Harz (Geistmühle) und ihr besonderes Interesse an der heimischen Heilkräuterkunde wurde sie zu ihrem Erstlingswerk "Im Schatten der Hexen - Hexenring" inspiriert. Neben ihrer Autorentätigkeit betreibt sie mit ihrem Mann den Verlag ‚Geistmühle‘ und vermietet Ferienwohnungen in der historischen ~Geistmühle am See~ in der Domstadt Halberstadt. Interessierte Fans der Bücher können in der 800 jährigen ~Geistmühle am See~, einem der entscheidenden Schauplätze der Bücher, in geschmackvollen Ferienwohnungen ihren Urlaub verbringen und manchmal dort auch die Autorin antreffen. ( www.geistmuehle.de )Sie gibt zudem Seminare und Kurse über Kräuterkunde, Numerologie und Kartenlegen und unterstützt den 'HarzRitter'-Verein als Bienenbotschafterin Harz. Derzeit recherchiert sie für ihren sieben Spannungsroman ~Das Vermächtnis der Wälder~ und schreibt an dem 3. Band ihrer Krimi-Almanach-Reihe. Die Halberstädter Schriftstellerin Kathrin R. Hotowetz schickt mit ihren Bestseller-Romanen "Im Schatten der Hexen" ihre Leser auf eine Achterbahnfahrt mitreißender Spannung zwischen dem 11. Jahrhundert , unserer Jetztzeit, brutalen Verbrechen und den Ursprüngen heimischer Sagenwelten. Die Handlung der Bände des ~Hexenzyklus~ entwickelt sich schwerpunktmäßig im Mittelalter, um in der heutigen Zeit ein furioses Finale zu finden. Viele Schauplätze rund um den Brocken und in der gesamten Harzregion lassen den Leser die wahrhaftige Mystik seiner Heimat, deren Wälder, Wildkräuter und Tierwelt oder seiner bevorzugten Urlaubsregion gewahr werden. So entwickelt sich der ~Im Schatten der Hexen~Zyklus auch mit zum Tourismuszugpferd für die drei Bundesländer einbeziehende, mystische Harzlandschaft mit verschiedenen buchnahen Events.

M.Kruppe

Geboren 1978 in Pößneck, wuchs M.Kruppe in der ehemaligen DDR auf und lernte als Schüler recht schnell die Vorzüge des Schreibens kennen. Reden war nicht seine Sache, schon gar nicht reden über sich selbst und so schrieb er bereits als Kind lieber die Dinge auf, die er an- und auszusprechen sich nicht traute. Etwa zwanzigjährig begann er, das Schreiben als Berufung zu erkennen und verfasste zunächst Gedichte, bevor er begann, sein Leben in meist humoresken Kurzgeschichte aufzuschreiben, die nicht selten auch eine gesellschaftskritische Seite inne-haben oder sich schlicht mit Reflexionen des eigenen Ichs und dessen Umwelt auseinandersetzen. Im Jahr 2007 veröffentlichte er sein erstes Gedichtband „Krieg im Nimmerland“ (EditionPaperOne) und veranstalte eine dreiteilige Lesereihe mit dem Titel „Kraftausdrücke“ in Jena. Kruppe schreibt außerdem für die Hörer- und Leser- Community der Mitteldeutschen Zeitung und von MDR Figaro regelmäßig erscheinende Artikel über eine Künstlergruppe aus Halle/Saale, die mit alten Ural-Motorrädern auf dem Landweg nach New York unterwegs sind. Darüber hinaus ist er freier Mitarbeiter der lokalen Tageszeitung OTZ, Blogger und in diversen Künstlernetzwerken tätig. 2015 erschien sein zweites Buch „Lange Nächte in Tiflis“, ein ungewöhnlicher Bericht einer Reise nach Georgien. Im selben Jahr eröffnete er die Kunstmesse „Kunst.Werk“ mit einer emotionalen Rede zum Thema Schwierigkeiten der Künstlerexistenzen. 2016 veröffentlichte er das Buch „Von sein und Zeit“, eine Kurzgeschichtensammlung und 2018 den Gedichtband „Und in mir Weizenfelder“ M.Kruppe unterhält als Rezitator mehrere verschiedene Lese-Programme und ist seit mehr als zehn Jahren mit diesen auf Bühnen im deutschsprachigen Raum vertreten. Außerdem tritt der Thüringer auch als Moderator einer Radiosendung in Erscheinung und moderiert seit 2019 die Hauptbühne des Rudolstadt-Festival (ehemals Tanz und Folk Fest) im Heinepark.

Marc Hofmann

Gymnasiallehrer Gregor Horvath stolpert eines Morgens auf dem Schulhof beinahe über die Leiche eines Kollegen: Der Mathelehrer Michael Menzel ist offenbar aus einem Fenster gestürzt. Die überlastete Polizei legt den Fall bald als Selbstmord zu den Akten, doch Hercule-Poirot-Fan Horvath wittert Ungereimtheiten. Zusammen mit einigen Schülern aus seinem Deutschkurs beginnt Horvath zu ermitteln – immerhin gibt es zahlreiche Verdächtige: Lehrer, Schüler, Eltern … Nur dem wahren Täter sollte Horvath lieber nicht zu nahe kommen! Marc Hofmann, Jahrgang 1972, ist Gymnasiallehrer für Deutsch und Englisch in Freiburg. Von diesem Halbtagsjob nicht ganz ausgelastet, hat er bereits zwei Romane veröffentlicht und tritt regelmäßig mit seiner Band "Die Ständige Vertretung" sowie seinem Kabarettprogramm „Der Klassenfeind" auf, das sich rund um das Thema Schule dreht. "Der Mathelehrer und der Tod" ist der Auftakt zu einer neuen Lehrer-Krimireihe.

Foto: Britt Schilling

Maren Schwarz  

Geboren 1964, waschechte Vogtländerin, die ihre Krimis wahlweise auf Rügen und im Vogtland spielen lässt. Sie hat bereits mehrere Kriminalromane veröffentlicht und Beiträge für verschiedene Kurzkrimi-Anthologien geliefert. Sie ist Mitglied bei den „Mörderischen Schwestern“ und im Syndikat.

 

Melanie Tilch

Die studierte Diplom-Übersetzerin Melanie Tilch ist Tänzerin aus Leidenschaft. 1993 hatte sie die ersten Berührungspunkte mit Orientalischem Tanz. Daraus erwuchs schnell eine große Begeisterung und der starke Wunsch, mehr über das Thema zu erfahren. Sie unterrichtet im eigenen Tanzstudio „Merhaba“ Plauen/Steinsdorf und tritt regelmäßig auf.

Michael Meisheit

Michael Meisheit - Jahrgang 1972 - hat an der Filmakademie Baden-Württemberg Film studiert. Sozusagen vom Studium weg wurde er 1997 als Drehbuchautor für die Fernsehserie "Lindenstraße" engagiert, für die er in den folgenden zwanzig Jahren knapp 400 Folgen geschrieben hat. Seit 2012 veröffentlicht er - vor allem unter dem Pseudonym Vanessa Mansini - humorvolle Liebesromane. Mit "Nicht von dieser Welt" gewann er 2014 den Indie-Autoren-Award der Leipziger Buchmesse. Insgesamt hat er fast 200.000 Bücher und Hörbücher im Selfpublishing an die Leser*innen gebracht. Im Oktober 2019 erschien sein erster Thriller "Wir sehen Dich sterben" bei Heyne. Meisheit lebt mit seinen zwei Kindern in Berlin-Kreuzberg.

Foto: Erik Weiss

Olaf Graf

Geboren 1966 in Rodewisch, studierte er Physik, Mathematik und Astronomie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Seit 1999 ist er pädagogischer Mitarbeiter an der Sternwarte Rodewisch und seit 2017 Leiter der Einrichtung. Olaf Graf ist seit vielen Jahren in Sachen Astronomie weltweit unterwegs um z.B. Sonnenfinsternisse zu fotografieren, Lehrer in Chile fortzubilden und sich an Großobservatorien selbst fortzubilden (Very Large Telescope, ALMA, Mt.Palomar, NASA,…) Olaf Graf lebt in Schönbrunn bei Reichenbach, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder

  • Fünfzigtausend Fuß über der Erde

Petra Steps

Petra Steps, Jahrgang 1959, außerhalb des Vogtlandes geboren, aber nach der Klinik-Entlassung sofort zurückgekehrt und seitdem hier verwurzelt, hat einen Uni-Abschluss als Diplomphilosophin und als Lehrerin, sich aber nach dem Abitur nie mehr schulischen Zwängen unterworfen. Sie arbeitet als Journalistin, Autorin und Herausgeberin und hat an verschiedenen Regionalia mitgearbeitet und bereits Erfahrungen mit zwei Anthologien der Reihe „Mords-Sachsen“ gesammelt.

Philip Schlaffer

Philip Schlaffer war jahrelang Teil der deutschen Neonazi-Szene sowie später im Rotlicht- und Rockermilieu aktiv. Heute hat er seine Vergangenheit hinter sich gelassen und setzt sich im Verein Extremislos e. V. und online aktiv gegen Rassismus und für Demokratie und Toleranz ein.

 

Roland Spranger

Jahrgang 1963, neben seiner Autorentätigkeit arbeitet Roland Spranger als Betreuer in Wohnprojekten für geistig Behinderte. Außerdem betätigt er sich in verschiedenen Live-Literatur-Projekten, als Moderator einer Talkshow ohne Kameras („Gwaaf zur Nacht«) und als Theaterautor. Seine Stücke wurden auf zahlreichen Bühnen in Deutschland aufgeführt, zuletzt das Jugendstück „Affe auf Lava“ (Theater Ansbach, Uraufführung 2015) und die kapitalismuskritische Satire „Work“ (Theater Hof, Uraufführung 2017). 2002 wurde sein Debütroman »ThRAX« veröffentlicht. Für seinen Thriller »Kriegsgebiete« erhielt der Autor den Friedrich-Glauser-Preis 2013 in der Sparte »Bester Kriminalroman«. Danach erschienen der Roman »Elementarschaden« und eine Reihe von Short-Stories in Krimi-Anthologien. Für seine Kurzgeschichte „C“ wurde der Autor in der Kategorie „Bester Kurzkrimi“ im Jahr 2016 erneut für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Im Februar 2018 erscheint sein Kriminalroman „Tiefenscharf“ beim Polar Verlag, Hamburg. Roland Spranger lebt und arbeitet in Hof.

  • Wohnzimmerlesung

Susanne Ziegert

Susanne Ziegert wurde im Erzgebirge geboren und wuchs in Leipzig und Plauen im Vogtland auf. Zwei Tage vor dem Mauerfall floh sie in den Westen, um endlich Paris zu sehen.Nach ihrem Studium in Aix-en-Provence in Südfrankreich arbeitete sie mehrere Jahre in Brüssel. Danach zog Susanne Ziegert nach Berlin, wo sie eine Stelle als Reporterin bei der Berliner Morgenpost antrat. 2019 lebt sie mit ihrem Ehemann und den gemeinsamen Pferden und Eseln in einem alten Bauernhof im Landkreis Cuxhaven und in Berlin. Sie arbeitet als Journalistin für die Neue Zürcher Zeitung am Sonntag und Konferenzdolmetscherin. Schreiben ist ihr von Kleinauf ein Bedürfnis. Als Kind verfasste sie Briefe in alle Welt, Tagebücher sowie einen Roman über die Stadt der Liebe. Schon damals träumte sie davon, einmal Schriftstellerin zu werden. Bisherige Veröffentlichungen im Gmeiner-Verlag: Störtebekers Erben (2018) 

  • Vom Vogtland ins Wattenmeer und zurück

Susanne Rüster

Susanne Rüster studierte Jura und promovierte an der Freien Universität Berlin. Sie war als Staatsanwältin (Wirtschaftskriminalität) tätig und arbeitet jetzt als Richterin. Weil sie literarische Fremdgänge liebt, entstanden u. a. etliche veröffentlichte Kriminalgeschichten. Dem Ermittler-Krimi hat sie sich verschrieben, weil sie von Berufs wegen weiß, wie Täter vorgehen und Ermittler analysieren. In ihren Romanen widmet sie sich gern sozialpolitischen Themen. So spielt ihr Debut-Krimi „Der letzte Tanz – Kreuzberg explosiv” vor dem Hintergrund der Gentrifizierung in Berlin Kreuzberg-Friedrichshain (2012, Literaturverlag edition karo, Verlag Josefine Rosalski, Berlin). Ihr zweiter Kriminalroman „Zu hoch hinaus” (2015, Sutton Verlag - GeraNova Bruckmann Verlagshaus), beschäftigt sich mit der deutsch-deutschen Vergangenheit und führt zu aktuellen Immobiliengeschäften nach Russland. Die Reihe um den Potsdamer Kommissar Uwe Wolff beginnt - inspiriert von ihrer beruflichen Heimat Babelsberg - mit dem Krimi „Abgedreht“ und führt hinter die Kulissen der Filmwelt (2015, Berliner Buchverlagsgesellschaft mbH, Bild und Heimat). Im Krimi „Landjäger“ (2017) geht es um den gewaltsamen Tod einer Regierungsrätin im Zusammenhang mit der Errichtung einer umstrittenen Wellness-Anlage in einem brandenburgischen Dorf. Der dritte Teil „RaubLust“ (2019) führt Kommissar Wolff bei der Aufklärung der Mordes an einer Enthüllungsjournalistin in das unbekannte und nicht immer hehre Geschäft mit der bildenden Kunst. Susanne Rüster schreibt auch Essays und Reportagen für ein kirchliches Blatt sowie für eine Internet- Zeitung und stellt interessante Urteile der Zivil- und Strafgerichtsbarkeit vor. Sie ist Mitglied der Autorenvereinigungen „Mörderische Schwestern“, „Syndikat“ und „Literatur-Kollegium Brandenburg.“

Tim Herden

Tim Herden, geb. 1965 in Halle (Saale), ist seit 1991 Redakteur beim Mitteldeutschen Rundfunk. Heute leitet er das Hauptstadtstudio des Senders in Berlin. 2010 veröffentlichte er seinen ersten Hiddensee-Krimi »Gellengold«, es folgten »Toter Kerl« (2012), »Norderende« (2014), »Harter Ort« (2016) und »Schwarzer Peter« (2018).

Foto: Stefan Nierle

Titus Müller

Titus Müller, geboren 1977, studierte Literatur, Geschichte, Publizistik und Kommunikationswissenschaften. Mit 24 Jahren veröffentlichte er seinen ersten historischen Roman, Der Kalligraph des Bischofs. Titus Müller ist Mitglied des PEN-Club und wurde u.a. mit dem C. S.-Lewis-Preis und dem Sir-Walter-Scott-Preis ausgezeichnet. Für den Roman Nachtauge wurde Titus Müller 2014 im Rahmen einer Histo-Couch-Umfrage zum Histo-König des Jahres gewählt. Zuletzt erschienen die Romane Berlin Feuerland und Der Tag X.

 

Yogev Shetrit

Jahrgang 1978, ist ein professioneller Schlagzeuger, Performer, Komponist und Musiklehrer. Er studierte an der Hebrew University in Jerusalem und am Drummers Collective in New York sowie an der Rimon-Schule für Jazz und zeitgenössische Musik. 2015 gründete Shetrit seine Band mit dem Ziel, eigene Kompositionen zu spielen. Die Band trat bei Festivals und in Jazzclubs auf der ganzen Welt, zum Beispiel bei Jazz Festivals in Jerusalem und Eilat, beim Delhi Jazz Festival, beim Panama Jazz Festival, in Guatemala, Kirgisistan, Kasachstan, Usbekistan, Moskau, Paris oder jüngst in New York und beim Papjazz Festival Haiti. Im Februar 2016 nahm Shetrit sein erstes Studioalbum mit dem Titel "New Path" als Bandleader und Komponist auf. Es enthält elf Instrumentalstücke, komponiert, arrangiert und produziert von Shetrit, der Schlagzeug und Percussion spielt. Er verbindet traditionelle nordafrikanische Musik, Gnawa, andalusische Musik aus seinem marokkanischen Erbe mit zeitgenössischer Jazzmusik, jüdischer und mediterraner Musik sowie Funk und Drum & Bass. Das Nachfolgealbum wird gerade produziert. Darüber hinaus spielte Yogev Shetrit mit bekannten internationalen Musikern, darunter Chuchito Valdés, Tia Fuller, Paulo Morello, Kevin Mahogany und anderen, und ist freiberuflicher Performer bei verschiedenen Projekten. Shetrit war Gründungsmitglied von Coolooloosh (2003-2014), einer von der Kritik gefeierten israelischen Funk- und Hip-Hop-Band, die durch umfangreiche Tourneen durch die USA, Kanada, Mexiko und Europa, darunter 20 Konzerte in Deutschland, international bekannt wurde. Die Band veröffentlichte drei Alben und trat bei vielen Festivals wie dem Montreal Jazz Festival und vielen anderen auf. Seit einigen Monaten feiert Coolooloosh die Wiedervereinigung mit umjubelten Konzerten.

Foto: Yossi Zwecker

 

 

David Sheetrit

Pianist David Sheetrit studierte an der New-School of Jazz in New York und tourte als Pianist und Musik-Direktor mit vielen Künstlern. Er spielt mit berühmten Orchestern und Ensembles wie z.B. Bobby Sanabria und Luis Sanches.

Foto: Yossi Zwecker